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Ein Schiff wird kommen - Zweiter Gefahrgut-Stammtisch im Ingenieurwerk

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Rund 30 Personen kamen letzten Donnerstag in Wilhelmsburg zusammen. Ob autonom-fahrende Schiffe in Zukunft die Weltmeere umfahren und wie das dann rechtlich und praktisch umzusetzen ist, waren die Themen des Vortrages und der anschließenden intensiven Diskussion.

Der Gastredner und ehemalige Hapag Lloyd Gefahrgutbeauftragte, Herr Reinhard Schwede, referierte über seine Gedanken zu autonom-fahrenden Schiffen. In seinem Vortrag schilderte er einige Zukunftsvisionen und stellte dazu kritische Fragen, wie die autonome Schiffart in der Zukunft länderübergreifend funktionieren könnte. Werden diese Schiffe auch Gefahrgut transportieren können – oder dürfen? Kann man Schiffe wartungsfrei bauen und wie schützt man diese digital gesteuerten Riesen vor Hacker-Angriffen?

 

Organisiert wurde das regelmäßig stattfindende Zusammenkommen von Herrn Heins vom ecomed-Storck-Verlag. Ähnlich zum autonomen Automotive-Bereich, wurde das Thema im Anschluss unter den Gefahrgutbeauftragten, der Polizei und ehemaligen Kapitänen kontrovers diskutiert. Den Ausklang des Abends bildete ein entspanntes Get-Together. Bei belegten Brötchen und Getränken waren die Gespräche geprägt und beflügelt von der Idee autonomer Schiffsflotten. Hierbei diskutierten die Experten für gefährlicher Güter über damit verbundene Anpassungen der Gesetze und Verordnungen, bis weit über die eigentlich geplante Dauer der Veranstaltung hinaus.

 

Ein Abend, der alle Beteiligten noch lange gedanklich beschäftigen wird. Ein Schiff wird kommen…Ob mit oder ohne Mannschaft an Bord, das wird die Zukunft zeigen.