Pandemieplan: Auswirkungen auf Arbeitsschutz, Umwelt und Gefahrgut – Wie gut ist mein Betrieb vorbereitet?

Mittlerer Abstand

Michael Dennerlein, SHE-Management / Gefahrgut, UMCO-Hamburg − veröffentlicht am 20. März 2020

Mittlerer Abstand

Kaum einer hätte es Anfang des Jahres für möglich gehalten, die Einschränkungen, die Corvid-19 auf uns haben wird. Jetzt ist der Ernstfall da, und es muss sich zeigen, wie gut die Pandemiepläne der Bundesregierung, aber auch die der einzelnen Betriebe sind. Corvid-19 schüttelt Deutschland durch. Wie sind Sie dafür aufgestellt?

Pandemieplan – Auswirkungen auf Arbeitsschutz, Umwelt und Gefahrgut

Gut vorbereitet im Katastrophenfall

Jeder Betrieb hat Notfallpläne, in der Regel beziehen sich diese aber auf den Brandfall oder die Erste-Hilfe. Dort ist geregelt, wer im Notfall was tut. Wer welche Entscheidungen nach welchen Gesichtspunkten treffen muss. Für Betriebe, die unter das Störfallrecht fallen, sieht das anders aus. Im Rahmen der erforderlichen Sicherheits- und Gefahrenabwehrpläne werden weitere Aspekte betrachtet, so u.a. wie der betriebliche Ablauf aufrechterhalten werden kann und welche Minimalfunktionen erhalten bleiben müssen. Jetzt ist es an der Zeit, vorhandene Papiere und Pläne aus der Schublade zu holen.

Im Falle der Pandemie durch das Coronavirus verwandelt sich ein solcher Notfallplan in einen Pandemieplan, nur dass hierbei unbedingt beachtet werden muss, wie sich die Ausbreitung des Sars-CoV-2 verlangsamen lässt.

Über die V-Phase sind wir hinaus: Die Zeit VOR der Pandemie

Jetzt in der P-Phase (Pandemie-Phase) muss alles zügig organisiert werden – auch um den wirtschaftlichen Schaden möglichst gering zu halten und weitere Verzögerungen zu vermeiden. Denn auch im Schleudergang des Weltgeschehens ist Zeit immer noch eine bedeutende Ressource.

Die Mitarbeiter soweit möglich von Zuhause arbeiten zu lassen, Termine und Konferenzen online wahrzunehmen sowie Daten und Dokumente via Internet durch die Weltgeschichte zu jagen sind Optionen, die bei vielen Firmen glücklicherweise keiner größeren Umstellung bedürfen.

Mitarbeiter gut betreuen

Schwieriger wird es z.B. in der Produktion. Die Arbeitnehmer müssen vor Ort sein. Wie kann man sie schützen? Und auch unterstützen? Hier sind neben Schutzkleidung und Desinfektionsmitteln auch Soft Skills gefragt. Denn viele Mitarbeiter bleiben der Arbeit fern aus Angst vor Ansteckung. Wie ist das zu händeln? Hat der Betrieb die Möglichkeit, den Mitarbeitern Sicherheit zu vermitteln? Welche realen Maßnahmen können getroffen werden, um beispielsweise das Aufeinandertreffen vieler Mitarbeiter im Schichtbetrieb zu vermeiden? Gewohnte Prozesse müssen unterbrochen werden, hier ist Out-of-the-Box-Thinking gefragt!

Empfehlung

Für Unternehmen, die noch keinen Pandemieplan haben oder sich nicht sicher sind, ob ihr Plan gut genug ausgearbeitet ist, damit es das Unternehmen auch NACH der Pandemie (N-Phase) noch gibt, empfiehlt sich jetzt schnelles Handeln. Die Verordnungen und Regelungen überschlagen sich täglich. Jeder sollte sich jetzt auf das Worst-Case-Szenario vorbereiten – und sich freuen, wenn er es nicht braucht.

Unsere Dienstleistungen

Die Experten aus unserer Abteilung Safety-Health-Environment (SHE) und Gefahrgut haben über die Jahre viele Sicherheitsberichte erstellt, Störfallzenarien bearbeitet oder Notallübungen geplant und durchgeführt. Branchenübergreifend lassen sich so Synergien ziehen, wie der Worst Case bestenfalls zu handhaben ist. Zögern Sie nicht und lassen Sie sich jetzt durch uns bei Ihrer Pandemieplanung beraten oder die notwendigen Unterlagen erstellen oder prüfen. 

+49 (0)40 / 555 546 300 vertrieb@umco.de Zum Kontaktformular

Grosser Abstand

Seminare und Fortbildungen

Wir planen gerade zu diesem Thema ein kostenfreies Webinar am kommenden Donnerstag um 13.30 Uhr. Weitere Informationen finden Sie in Kürze auf unserer Akademie-Internetseite. Merken Sie sich aber gern den Termin schon einmal vor. 

Fragen?

Haben Sie Fragen rund um das Thema Pandemiepläne? Melden Sie sich einfach telefonisch oder per E-Mail bei unserem Helpline-Team.

+49 (0)40 / 555 546 333 helpline@umco.de

Compliance abonnieren

Keine Fachbeiträge mehr verpassen? Bleiben Sie fachlich auf dem neuesten Stand und lesen Sie in unserem Newsletter die aktuellen Meldungen aus unserem Blog!

Hier geht es zum Blog Hier Anmelden zum Fachnewsletter

Die UMCO als Partner

Seit unserer Gründung 1982 bieten wir unseren Kunden als strategischer Partner Compliance-Lösungen für den weltweiten Vertrieb und den Umgang mit Chemikalien. Dabei ist unsere höchste Maxime, aus gesetzlichen Anforderungen individuelle und wirtschaftliche Lösungen in den jeweiligen Betrieben zu realisieren. 

Unser Portfolio umfasst die Bereiche:

Kontakt

Haben Sie Fragen zur UMCO? Sprechen Sie uns an.

+49 (0)40 / 555 546 300 vertrieb@umco.de Zum Kontaktformular

Abstrakt

Pandemieplan: Auswirkungen auf Arbeitsschutz, Umwelt und Gefahrgut (Arbeitsschutz, Umweltschutz, Gefahrgut)

03/20: Corvid-19 schüttelt Deutschland durch. Jetzt muss sich zeigen, wie gut die Pandemiepläne der Bundesregierung, aber auch die der einzelnen Betriebe sind.

Skript: Listen
Skript: Artikel

Cookie-Einstellungen

Wir nutzen Cookies, um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen und unsere Kommunikation mit Ihnen zu verbessern. Wir berücksichtigen Ihre Auswahl und verwenden nur die Daten, für die Sie uns Ihr Einverständnis geben.

Notwendige Cookies

Diese Cookies helfen dabei, unsere Webseite nutzbar zu machen, indem sie Grundfunktionen wie Seitennavigation und Zugriffe auf sichere Bereiche ermöglichen. Unsere Webseite kann ohne diese Cookies nicht richtig funktionieren.

Statistik-Cookies

Diese Cookies helfen uns zu verstehen, wie Besucher mit unserer Webseite interagieren, indem Informationen anonym gesammelt werden. Mit diesen Informationen können wir unser Angebot laufend verbessern.

Marketing-Cookies

Diese Cookies werden verwendet, um Besuchern auf Webseiten zu folgen. Die Absicht ist, Anzeigen zu zeigen, die relevant und ansprechend für den einzelnen Benutzer und daher wertvoller für Publisher und werbetreibende Drittparteien sind.