Europäische Chemikalienagentur (ECHA) übernimmt im Zuge der POP-Verordnung neue Aufgaben

Mittlerer Abstand

Dr. Tobias Schulte, UMCO-Hamburg, Chemikalien-Management

Veröffentlicht am 19.08.2019

Mittlerer Abstand

Die Aufgaben der ECHA erweitern sich stetig. Die neueste Herausforderung ist die Erarbeitung von Vorgehensweisen zur Identifizierung und Regulierung von persistenten organischen Schadstoffen (persistent organic pullutants - POP). Hierzu beginnt die ECHA wissenschaftliche, technische und administrative Aufgaben zu entwickeln.

ECHA übernimmt im Zuge der POP-Verordnung neue Aufgaben

POP-Substanzen

Substanzen, die unter die sogenannte POP-Verordnung fallen verbleiben in der Umwelt, akkumulieren in der Nahrungskette und gefährden die menschliche Gesundheit und die Umwelt. Aufgrund ihrer besonderen Eigenschaften verteilen sie sich über die ganze Welt und lassen sich auch an den entlegensten Orten nachweisen.

POP-Verordnung

Die POP-Verordnung verbietet die Produktion und Verwendung persistenter organischer Schadstoffe in der EU oder schränkt diese stark ein. Die ECHA soll dabei helfen, neue POP zu identifizieren und als Schnittstelle für die Berichtspflichten zu dienen, die sich aus der Umsetzung der Verordnung ergeben. Dies umfasst die Zusammenstellung und Veröffentlichung von Informationen aus den Mitgliedstaaten zu Verwendungen, Mengen, Freisetzungen, Überwachungsdaten, Lagerbeständen und Abfällen im Zusammenhang mit POP sowie die Unterstützung der Kommission bei der Überprüfung und Aktualisierung des künftigen Vorgehens, um bei der Bekämpfung der durch POP verursachten Risiken Fortschritte zu erzielen.

Leichterer Zugang zu behördlichen und gefahrenbezogenen Informationen

Im Jahr 2020 wird die Chemikalienagentur POP-Daten in ihre Chemiedatenbank integrieren. Dies ermöglicht einen leichteren Zugang zu behördlichen und gefahrenbezogenen Informationen zu den Stoffen, die als POP vorgeschlagen werden, und zu den Stoffen, die bereits in der POP-Verordnung aufgeführt sind.

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Abstrakt

Europäische Chemikalienagentur (ECHA) übernimmt im Zuge der POP-Verordnung neue Aufgaben (Gefahrstoffe, REACH)

08/19: Die ECHA beginnt die wissenschaftlichen, technischen und administrativen Aufgaben zu entwickeln, um persistente organische Schadstoffe (persistent organic pollutants – POP) zu identifizieren und zu regulieren.

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